U13-Spieltag 1: Kufstein mit 27:0, Kitzbühel/Nuarach gewinnt 25:11-Spektakel
Der erste Spieltag der Tiroler Landesliga U13 in der Saison 2026/27 ist zum Großteil gespielt. Sechs Partien waren für Samstag, 7. November, angesetzt – vier davon sind entschieden: drei in der Gruppe Ost und eine in der Gruppe West. Der HC Kufstein und die Spielgemeinschaft EC Die Adler Kitzbühel / Nuarach Bulls feierten dabei deutliche Heimsiege: Kufstein gewann gegen die EHC St. Johanner Eisbären mit 27:0, Kitzbühel/Nuarach setzte sich gegen den EHC Mils mit 25:11 durch. In der Gruppe Ost blieben die WSG Wattens Penguins in Kundl mit 9:4 erfolgreich, in der Gruppe West gewann der SV Silz Bulls bei den EC Telfs Knights mit 6:2. Zwei weitere Partien der Gruppe West sind noch nicht gewertet; sie werden am Ende dieses Berichts angeführt.
Ergebnisse im Überblick
| Datum | Gruppe | Begegnung | Ergebnis | Drittel | Zuschauer |
|---|---|---|---|---|---|
| Sa., 07.11.2026 | Ost | SPG EHC Kundl / ESV-Vomp Grizzlies – WSG Wattens Penguins | 4:9 | 1:2, 0:3, 3:4 | 50 |
| Sa., 07.11.2026 | Ost | HC Kufstein – EHC St. Johanner Eisbären | 27:0 | 7:0, 12:0, 8:0 | 50 |
| Sa., 07.11.2026 | Ost | SPG EC Die Adler Kitzbühel / Nuarach Bulls – EHC Mils | 25:11 | 9:7, 10:2, 6:2 | 57 |
| Sa., 07.11.2026 | West | EC Telfs Knights – SV Silz Bulls | 2:6 | 0:3, 2:1, 0:2 | 70 |
Die Drittelergebnisse wurden aus den Einzeltoren abgeleitet. Die beiden noch nicht gewerteten Partien der Gruppe West sind in dieser Tabelle nicht enthalten – siehe Abschnitt „Noch nicht gewertet" am Ende des Berichts.
SPG EHC Kundl / ESV-Vomp Grizzlies – WSG Wattens Penguins 4:9 (1:2, 0:3, 3:4)

Wattens dreht den frühen Rückstand noch im ersten Drittel
Am Samstagvormittag vor 50 Zuschauern in der Kundler Eisarena erwischten die Gastgeber den besseren Start. Bereits in der 6. Minute brachte Hannah Gasteiger die Spielgemeinschaft aus Kundl und Vomp nach Vorlage von Lenz Angerer mit 1:0 in Führung (05:16). Die Freude währte jedoch nur kurz: Jakob Meixner glich in der 12. Minute zum 1:1 aus (11:20), und Nico Langhofer stellte in der 16. Minute nach Vorlage von Meixner auf 1:2 (15:12).
Bereits nach 30 Sekunden hatte Meixner die erste Strafe der Partie genommen (Haken, 00:30) – die Gastgeber blieben in dieser Überzahl aber ohne Treffer.
Im Mittelabschnitt zog Wattens davon. Maximilian Oberwalder traf in der 27. Minute nach Vorlage von Luis Kreidl zum 1:3 (26:29), ehe Meixner in der 33. Minute auf 1:4 erhöhte (32:29). In der Folge häuften sich die Strafen: Kundls Felix Heim musste in der 31. Minute wegen Beinstellens vom Eis (30:32) – im selben Moment wechselten die Gastgeber im Tor –, und Wattens kassierte in der 32. Minute eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis (31:50, abgesessen von Sebastian Poor). Mitten in dieser Unterzahl erzielte Leon Larch in der 34. Minute den vorentscheidenden Treffer zum 1:5 (33:49) – es war der spätere Siegtreffer, und er fiel in Unterzahl.
Kundl verkürzt im Schlussdrittel, Wattens antwortet sofort
Das Schlussdrittel begann mit dem nächsten Treffer der Gäste: Gasteiger traf in der 41. Minute nach Vorlage von Heim zum 2:5 (40:44). Wattens antwortete jedoch umgehend. Paul Knapp stellte in der 42. Minute nach Vorlage von Carlos Seebacher den alten Abstand her (41:39), Louis Stubler erhöhte in der 45. Minute nach Zuspiel von Meixner auf 2:7 (44:23), und Seebacher selbst traf in der 46. Minute nach Vorlage von Poor zum 2:8 (45:51).
Die Gastgeber gaben sich nicht auf und kamen durch zwei Treffer innerhalb von 72 Sekunden noch einmal heran: Gasteiger erzielte in der 56. Minute nach Vorlagen von Heim und Lea Brunner ihren dritten Treffer des Tages zum 3:8 (55:52), Felix Schweinberger verkürzte in der 58. Minute nach Vorlagen von Lukas Kreidl und Jakob Feuerstein auf 4:8 (57:04). Den Schlusspunkt setzte jedoch erneut Meixner, der in der 60. Minute seinen dritten Treffer zum 4:9 erzielte (59:48).
Hannah Gasteiger war mit drei Toren die auffälligste Akteurin der Gastgeber, Felix Heim kam auf zwei Vorlagen. Bei Wattens überragte Jakob Meixner mit drei Toren und zwei Vorlagen; Carlos Seebacher steuerte ein Tor und eine Vorlage bei.
Torhüter
Bei der WSG Wattens Penguins stand Aleksi Väkiparta in den ersten 40 Minuten im Tor und wehrte 24 der 25 Schüsse ab (96,0 Prozent) – er musste nur den Treffer von Gasteiger zum 1:0 hinnehmen. Nathan Kirchler übernahm danach und parierte in den verbleibenden 20 Minuten zehn von 13 Schüssen (76,9 Prozent). Auf Kundler Seite begann Levy Teuschel und hielt in 31 Minuten neun von zwölf Schüssen (75,0 Prozent); Max Streiter kam nach dem Torwechsel in der 31. Minute und wehrte 18 von 24 Schüssen ab (75,0 Prozent).
Schüsse, Führung und Special Teams
| Statistik | Kundl/Vomp | Wattens |
|---|---|---|
| Schüsse | 34 | 27 |
| Strafminuten | 2 | 6 |
| Powerplay | 0/3 | 0/1 |
| Zeit in Führung | 6:04 | 44:48 |
| Zeit im Gleichstand | 9:08 | 9:08 |
| Zeit im Rückstand | 44:48 | 6:04 |
Kundl/Vomp gab mit 34 Schüssen mehr ab als die Gäste (27), die Spielgemeinschaft lag nach dem frühen 1:0 aber nur 6:04 Minuten in Führung. 9:08 Minuten lang war die Partie ausgeglichen; danach übernahm Wattens das Kommando und lag insgesamt 44:48 Minuten vorn.
Die Partie blieb über weite Strecken fair: Kundl/Vomp kam auf zwei Strafminuten, Wattens auf sechs. Beide Mannschaften blieben in Überzahl ohne Treffer (Kundl/Vomp 0/3, Wattens 0/1) – den einzigen Treffer in numerischer Unterlegenheit erzielte Wattens durch Leon Larch.
Alle Details zur Partie: SPG EHC Kundl / ESV-Vomp Grizzlies – WSG Wattens Penguins im Gamecenter.
HC Kufstein – EHC St. Johanner Eisbären 27:0 (7:0, 12:0, 8:0)

Ein früher Treffer und ein einseitiger Nachmittag
Die Partie in der Kufsteiner Eisarena war bereits nach 54 Sekunden entschieden: Julian-Alexander Reuter traf nach Vorlage von Felix Trainer zum 1:0 (00:54) – es sollte der Siegtreffer bleiben. Kufstein ließ bis zur ersten Pause sechs weitere Treffer folgen: Noah Fehringer erhöhte in der 7. Minute auf 2:0 (06:40), Reuter traf in der 9. (08:24), Jonathan Gerhardter in der 10. (09:01) und erneut Reuter in der 12. Minute (11:36). In der 16. und 18. Minute nutzte Reuter zwei Überzahlsituationen zum 6:0 und 7:0 (15:48 und 17:38), nachdem St. Johanns Theodor Deniz Gheta (Haken, 15:42) und Kristof Ternak (Behinderung, 17:10) auf der Strafbank saßen.
Der Mittelabschnitt brachte zwölf weitere Treffer. Reuter eröffnete in der 21. Minute in Überzahl (20:49), Felix Trainer traf in der 24. Minute nach Vorlage von Dominik Bader zum 9:0 (23:23). Reuter folgte in der 25. Minute (24:37) sowie in der 30. Minute (29:26 und 29:43) und in der 31. Minute (30:26) – innerhalb von 60 Sekunden erzielte er drei Treffer zum 13:0. Jonathan Gerhardter nutzte in der 35. Minute eine weitere Überzahl (34:13), Trainer erhöhte in der 35. Minute nach Vorlage von Maximilian Mühlbauer (34:21) und Marko Stanic in der 36. Minute nach Vorlagen von Reuter und Kristina Ravsova auf 16:0 (35:16). Ravsova selbst traf in der 38. Minute in Überzahl (37:15), Gerhardter in der 40. Minute nach Vorlage von Trainer (39:17) und Reuter in der 40. Minute zum 19:0 (39:37).
Im Schlussdrittel blieb das Bild unverändert. Reuter traf in der 44. Minute (43:44), Trainer in der 46. Minute nach Vorlage von Laurin Mayr (45:34), Reuter erneut 18 Sekunden später (45:52), Sebastian Ott in der 53. Minute nach Zuspiel von Gerhardter (52:20), Stanic in der 54. Minute nach Vorlage von Ott (53:07) und Reuter in der 54. Minute (53:16). Den Schlusspunkt setzten Marton Schleicher in der 58. Minute nach Vorlage von Mühlbauer (57:59) und Trainer in der 59. Minute nach Zuspiel von Reuter (58:16).
Julian-Alexander Reuter erzielte 14 der 27 Treffer und bereitete zwei weitere vor – er war an 16 der 27 Tore beteiligt. Felix Trainer kam auf vier Tore und zwei Vorlagen, Jonathan Gerhardter auf drei Tore und zwei Vorlagen.
Torhüter
Für Kufstein teilten sich zwei Torhüter die Partie und blieben gemeinsam ohne Gegentreffer: Rafael Rödiger begann und parierte in 29:26 Minuten alle vier Schüsse auf sein Tor (100,0 Prozent), David Letzgus übernahm in der 30. Minute und wehrte in den verbleibenden 31 Minuten ebenfalls alle vier Schüsse ab (100,0 Prozent). Bei den EHC St. Johanner Eisbären begann Clemens Pali, der in 29:26 Minuten elf von 22 Schüssen abwehrte (50,0 Prozent). Felix Schernthaner kam danach und parierte neun von 25 Schüssen (36,0 Prozent).
Schüsse, Führung und Special Teams
| Statistik | Kufstein | St. Johann |
|---|---|---|
| Schüsse | 47 | 8 |
| Strafminuten | 6 | 14 |
| Powerplay | 5/7 | 0/3 |
| Zeit in Führung | 59:06 | 0:00 |
| Zeit im Gleichstand | 0:54 | 0:54 |
| Zeit im Rückstand | 0:00 | 59:06 |
Kufstein gab 47 Schüsse ab, die EHC St. Johanner Eisbären acht. Nach dem Treffer nach 54 Sekunden lag Kufstein 59:06 Minuten in Führung; nur die allererste Spielminute war ausgeglichen. Mit 27 Toren aus 47 Schüssen war die Ausbeute der Hausherren außergewöhnlich hoch.
Kufstein kam auf sechs Strafminuten, St. Johann auf 14 – Kristof Ternak allein auf drei Strafen. Kufstein nutzte fünf von sieben Überzahlphasen, die Eisbären blieben in drei Möglichkeiten ohne Treffer.
Alle Details zur Partie: HC Kufstein – EHC St. Johanner Eisbären im Gamecenter.
SPG EC Die Adler Kitzbühel / Nuarach Bulls – EHC Mils 25:11 (9:7, 10:2, 6:2)

38 Tore im Sportpark Kitzbühel
Die Partie im Sportpark Kitzbühel entwickelte sich von Beginn an zu einem offenen Schlagabtausch. Vor 57 Zuschauern brachte Xaver Wiedmayr die Hausherren in der 2. Minute mit 1:0 in Führung (01:09). Emilia Reid erhöhte in der 5. Minute sogar in Unterzahl auf 2:0 (04:19), nachdem Wiedmayr kurz zuvor wegen Beinstellens auf die Strafbank musste (04:02). Noah Piffer verkürzte in der 5. Minute in Überzahl auf 2:1 (04:37), doch Kitzbühel/Nuarach antwortete mit vier Treffern in Folge: Wiedmayr traf in der 6. Minute (05:14) und in der 6. Minute nach Vorlage von Niklas Schneidinger (05:40), Wiedmayr erneut in der 9. Minute nach Zuspiel von Schneidinger (08:58) und Philip Millinger in der 10. Minute nach Vorlage von Wiedmayr zum 6:1 (09:11).
Nun kam der EHC Mils ins Spiel. Piffer traf in der 11. Minute (10:57), Fabian Novak in der 13. Minute (12:56), Piffer erneut in der 15. Minute (14:12) und in der 17. Minute nach Vorlagen von Jonas Steponavicius und Lukas Gangl zum 6:5 (16:28) – die Gäste hatten damit vier der letzten fünf Treffer erzielt. Kitzbühel/Nuarach antwortete umgehend: Niklas Schneidinger stellte acht Sekunden später den alten Abstand her (16:36), Wiedmayr erhöhte in der 18. Minute auf 8:5 (17:20). Piffer (19:00) und Leo Delmege Moffitt (19:14) verkürzten noch einmal auf 8:7, ehe Wiedmayr in der 20. Minute den Pausenstand von 9:7 herstellte (19:28).
Kitzbühel/Nuarach entscheidet im Mittelabschnitt
Der Mittelabschnitt begann mit drei Treffern in 72 Sekunden: Wiedmayr traf in der 21. Minute (20:09), Piffer verkürzte in der 21. Minute auf 10:8 (20:21), Wiedmayr erhöhte in der 22. Minute auf 11:8 (21:25). In der 25. Minute erzielte Matthäus Feller das 12:8 (24:30) – es war der spätere Siegtreffer. Feller traf 27 Sekunden später erneut (24:57), Wiedmayr in der 27. Minute in Überzahl (26:53), Schneidinger in der 30. Minute (29:48) und 14 Sekunden später ein zweites Mal (30:02), Feller in der 33. Minute nach Vorlage von Wiedmayr (32:50) und in der 35. Minute (34:16), Paul Waldnig in der 36. Minute nach Zuspiel von Lukas-Alexandru Iancu (35:30) – zwischenzeitlich hatte Piffer in der 40. Minute auf 19:9 verkürzt (39:48).
Im Schlussdrittel erhöhten Schneidinger in der 45. Minute (44:23), Wiedmayr in der 45. Minute (44:52) und Schneidinger in der 48. Minute nach Vorlage von Reid (47:24). Wiedmayr traf in der 52. Minute nach Zuspiel von Millinger (51:46), Millinger zwei Sekunden später selbst (51:48). Piffer verkürzte in der 55. Minute auf 24:10 (54:40) und in der 56. Minute in Überzahl auf 24:11 (55:32), ehe Wiedmayr in der 60. Minute mit seinem zwölften Treffer den Endstand von 25:11 herstellte (59:11).
Xaver Wiedmayr war mit zwölf Toren und fünf Vorlagen der überragende Akteur der Partie; Niklas Schneidinger kam auf fünf Tore und drei Vorlagen, Matthäus Feller auf vier Tore. Beim EHC Mils erzielte Noah Piffer neun der elf Treffer.
Torhüter
Bei Kitzbühel/Nuarach begann Arian Höfinger und hielt in 29:08 Minuten neun von 17 Schüssen (52,9 Prozent). Levi Fuchs übernahm danach und parierte in den verbleibenden 31 Minuten zehn von 13 Schüssen (76,9 Prozent). Beim EHC Mils stand Florian Hanser über die gesamte Spielzeit im Tor; er bekam 66 Schüsse zu tun und wehrte 41 davon ab (62,1 Prozent).
Schüsse, Führung und Special Teams
| Statistik | Kitzbühel/Nuarach | Mils |
|---|---|---|
| Schüsse | 66 | 30 |
| Strafminuten | 10 | 6 |
| Powerplay | 1/2 | 2/4 |
| Zeit in Führung | 58:51 | 0:00 |
| Zeit im Gleichstand | 1:09 | 1:09 |
| Zeit im Rückstand | 0:00 | 58:51 |
Kitzbühel/Nuarach gab 66 Schüsse ab, der EHC Mils 30. Die Hausherren lagen 58:51 Minuten in Führung; nur die erste Spielminute war ausgeglichen. Die Partie war von 38 Toren geprägt – allein im ersten Drittel fielen 16 Treffer.
Die Strafen bei 43:35 wurden zeitgleich ausgesprochen; beide Mannschaften spielten danach vier gegen vier. Kitzbühel/Nuarach kam auf zehn Strafminuten, der EHC Mils auf sechs. Die Hausherren nutzten eine von zwei Überzahlphasen, die Gäste zwei von vier.
Alle Details zur Partie: SPG EC Die Adler Kitzbühel / Nuarach Bulls – EHC Mils im Gamecenter.
EC Telfs Knights – SV Silz Bulls 2:6 (0:3, 2:1, 0:2)

Silz legt im ersten Drittel den Grundstein
Am Samstagabend vor 70 Zuschauern im SportZentrum Telfs erwischten die Gäste aus Silz den besseren Start. Die Hausherren mussten bereits in der 2. Minute eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis hinnehmen (01:40, abgesessen von Leo Pult) – Johannes Hirn nutzte die Überzahl in der 3. Minute nach Vorlage von Liam Falkner zum 0:1 (02:31). David Radmüller erhöhte in der 8. Minute auf 0:2 (07:30), und Hirn stellte in der 11. Minute nach Zuspiel von Radmüller auf 0:3 (10:53) – es war der spätere Siegtreffer.
Im Mittelabschnitt erhöhte Hirn in der 24. Minute auf 0:4 (23:04). Die EC Telfs Knights kamen danach besser ins Spiel: Leo Sagmeister traf in der 27. Minute nach Vorlage von Maximilian Eichberger zum 1:4 (26:09) und in der 33. Minute zum 2:4 (32:11).
Strafschuss und Unterzahltreffer entscheiden
Im Schlussdrittel kam es in der 41. Minute zu einer besonderen Szene: Nach einer Behinderung von Elias Kleissl-Ciresa (40:28) und einer Strafe gegen Telfs' Laszlo Rezsdovics (40:47) wurde den Gästen ein Strafschuss zugesprochen, den Johannes Hirn zum 2:5 verwertete (40:47) – es war sein vierter Treffer des Abends. Telfs' Leo Sagmeister musste in der 42. Minute wegen Beinstellens vom Eis (41:10), Silz' David Radmüller in der 44. Minute wegen eines unfairen Körperangriffs (43:17).
Den Schlusspunkt setzte Jamy Schrom in der 52. Minute in Unterzahl zum 2:6 (51:43), nachdem Kleissl-Ciresa erneut zwei Minuten genommen hatte (51:02).
Johannes Hirn war mit vier Toren der überragende Akteur der Partie, David Radmüller steuerte ein Tor und eine Vorlage bei. Bei den EC Telfs Knights traf Leo Sagmeister doppelt, Maximilian Eichberger bereitete einen Treffer vor.
Torhüter
Marlena Schöpf stand für den SV Silz Bulls über die gesamte Spielzeit im Tor und wehrte 23 der 25 Schüsse ab (92,0 Prozent) – sie musste nur die beiden Treffer von Sagmeister hinnehmen. Auf Telfser Seite hielt Felix Ciresa alle 60 Minuten und parierte 19 von 25 Schüssen (76,0 Prozent).
Schüsse, Führung und Special Teams
| Statistik | Telfs | Silz |
|---|---|---|
| Schüsse | 25 | 25 |
| Strafminuten | 8 | 6 |
| Powerplay | 0/3 | 1/3 |
| Zeit in Führung | 0:00 | 57:29 |
| Zeit im Gleichstand | 2:31 | 2:31 |
| Zeit im Rückstand | 57:29 | 0:00 |
Beide Mannschaften gaben 25 Schüsse ab. Der SV Silz Bulls lag nach dem frühen 0:1 insgesamt 57:29 Minuten in Führung; 2:31 Minuten lang war die Partie ausgeglichen. Die EC Telfs Knights kamen im Mittelabschnitt auf 2:4 heran, mehr ließen die Gäste nicht zu.
Die Strafe bei 40:47 wurde als Strafschuss ausgeführt und ist in der offiziellen Strafbilanz mit zwei Minuten enthalten. Die EC Telfs Knights kamen damit auf acht Strafminuten, der SV Silz Bulls auf sechs. Telfs blieb in drei Überzahlphasen ohne Treffer, Silz nutzte eine von drei.
Alle Details zur Partie: EC Telfs Knights – SV Silz Bulls im Gamecenter.
Fazit
Der U13-Auftakt in der Phase 1 brachte zwei sehr deutliche Resultate und zwei Partien mit klaren Verhältnissen. Der HC Kufstein und die Spielgemeinschaft EC Die Adler Kitzbühel / Nuarach Bulls setzten sich mit 27:0 und 25:11 durch; in beiden Fällen war die Partie früh entschieden. Auffällig war die individuelle Ausbeute: Julian-Alexander Reuter erzielte für Kufstein 14 Tore, Xaver Wiedmayr für Kitzbühel/Nuarach zwölf. Beide Mannschaften nutzten zudem ihre Überzahlphasen konsequent.
In der Gruppe West setzte sich der SV Silz Bulls in Telfs mit 6:2 durch. Die Gäste führten nach dem ersten Drittel bereits mit 3:0 und ließen die beiden Anschlusstreffer der Telfser im Mittelabschnitt folgen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Auch bei den WSG Wattens Penguins in Kundl war die Partie nach dem Mittelabschnitt entschieden: Wattens führte nach 40 Minuten 5:1 und brachte den Sieg trotz zweier Gegentreffer im Schlussdrittel sicher nach Hause. Damit sind vier der sechs angesetzten Partien entschieden; zwei Begegnungen der Gruppe West sind noch nicht gewertet.
Die nächsten Partien der U13 folgen in den kommenden Wochen. Alle Partien, Statistiken und Spielerwerte sind im Gamecenter abrufbar.
Noch nicht gewertet: zwei Partien der Gruppe West
Von den sechs für den 7. November angesetzten Partien sind zwei Begegnungen der Gruppe West in der offiziellen Datenlage nicht als beendet erfasst. Sie fließen daher nicht in diesen Rückblick ein.
IEC Scorpions Imst – EC Gunners Zirl (10:00, Sportzentrum Imst): Für diese Partie ist kein Ergebnis eingetragen; die Begegnung wird mit 0:0 und ohne erfasste Tore geführt. Ein endgültiges Resultat liegt damit nicht vor, ebenso wenig eine Angabe darüber, ob das Spiel verschoben wurde oder zu einem späteren Termin nachgetragen wird.
EC Götzens – EC Ehrwald (10:45, Eissportzentrum Götzens): Hier ist ein Stand von 15:0 erfasst, allerdings ausschließlich aus dem ersten Drittel (15:0, 0:0, 0:0). Die Partie ist nicht als beendet markiert, weshalb das Ergebnis derzeit nicht als gewertet gilt. Als Torschützen sind für Götzens S. Pessati (fünf Treffer), L. Handle (vier), T. Held (zwei), L. Payr, L. Innerbichler, R. Kapferer und A. Linder vermerkt.
Sobald für diese beiden Begegnungen ein gewertetes Ergebnis vorliegt, wird der Rückblick ergänzt.