Im Tiroler Eishockey-Nachwuchs sind wir als Verband 2025/2026 mit einem breit aufgestellten Programm an den Start gegangen und setzten dabei konsequent auf Spielpraxis, Ausbildung und eine klare sportliche Struktur über mehrere Altersstufen hinweg. Fixer Bestandteil des Spielbetriebs waren erneut die Meisterschaften und Bewerbe in den Klassen U17, U15, U13, U11 und den etablierten U9- und U7-Learn-to-Play-Turnieren.

Gerade in den leistungsorientierten Jahrgängen versuchten wir damit, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich Tirols Nachwuchs untereinander messen konnte, sowohl im klassischen Meisterschaftsmodus über Klein- und Großfeld, als auch im K.O.-Charakter der entscheidenden Saisonphase der Playoffs. Ergänzend dazu bleibt die sportliche Anbindung über Landesgrenzen hinweg ein wichtiger Baustein: Für einzelne Altersklassen sind auch wieder Bewerbe im Umfeld der „Landesliga Bayern“ verankert worden und mit der U14-Auswahl besuchten wir das renommierte ARGE ALP Turnier, welches in dieser Saison im Trentino stattgefunden hat. 

Die Basis der Entwicklung beginnt laut unserem Nachwuchskoordinator jedoch bewusst noch früher: Mit dem „Learn to Play“-Programm für U7 und U9 wird der Einstieg in den organisierten Spielbetrieb weiterhin niedrigschwellig und kindgerecht gestaltet: Turniertage, gemischte Teamzuteilungen und ein stark praxisorientierter Ablauf mit Spaß am Sport stehen im Vordergrund. Organisatorisch geben wir dafür den Vereinen klare Leitlinien um die Turniere vom Ablauf her zu standardisieren und den austragenden Vereinen eine Unterstützung zu bieten.

In der U17 ist die drop-out Quote jedoch immer noch sehr hoch und mit gerade mal 4 teilnehmenden Teams ein überschaubarer Modus mit 6 Spieltagen im Grunddurchgang. In der Best-of-three Playoff gewannen die SPG Götzens/Zirl mit 2:0 über die SPG Kitzbühel/Nuarach.

 

Beeindruckender und mit 7 teilnehmenden Mannschaften konnte die U15 Spielklasse abgeschlossen werden. Den Grunddurchgang als auch die Playoffs konnten die HC Kufstein Dragons überzeugend gewinnen.

 

Den intensivsten Spielmodus, in Bezug auf Spieltage, ergab sich in dieser Saison in der U13. 90 Spiele im Grunddurchgang und anschließendes Finalturnier ist in von November bis Februar ein sehr kompaktes Programm. Der Meister U13 2025/2026 heißt HC Innsbruck.

 

In der U11 Meisterschaft führen wir nur eine interne Statistik und Wertung, hier eine kleine Zusammenfassung: 4 Gruppen (Nord, Ost, Süd, West) spielen insgesamt 3 Phasen Großfeld und Kleinfeld über die gesamte Saison ehe sich in der 3. Phase die „Gewinner“ in Gruppe Gold, Gruppe Silber, Gruppe Bronze 1 und Gruppe Bronze 2 ergeben. 

Ebenso zählten wir im Durchschnitt um die 100 Kinder bei den Abschlussturnieren der U7 und U9.

Unterm Strich präsentiert sich die Nachwuchssaison 2025/2026 damit als durchgängige Entwicklungsschiene – vom ersten Turniertag im Learn-to-Play bis hin zu intensiven Meisterschafts- und Playoff-Spielen in den älteren Klassen. Wir sehen unsere Aufgabe die Bühne zu schaffen, die Vereine füllen sie mit Leben: mit engagierter Nachwuchsarbeit, wachsender Spielqualität und Teamgeist. Wir bedanken uns bei den Vereinen für die kooperative Zusammenarbeit und wünschen eine erholsame Sommerpause!